Von allem, was wir binden, ist die Margerite die Blume, über die am wenigsten nachgedacht werden muss, und genau das macht ihren Wert aus. Sie trägt nicht die romantische Last einer Rose, auch nicht die Trauerassoziation, die eine Chrysantheme in Teilen Europas haben kann, sie wirkt einfach schlicht, ehrlich und fröhlich, das macht sie zu einer der einfachsten Blumen, wenn man nicht ganz sicher ist, was der Moment verlangt.
Woher die Bedeutung kommt
Die Margerite steht seit dem europäischen Mittelalter für Unschuld und Reinheit, ihre schlichten weißen Blütenblätter um eine helle Mitte wirken unverstellt und aufrichtig statt auffällig. Sie ist außerdem über ein altes Spiel mit treuer, geduldiger Liebe verbunden, Blütenblatt für Blütenblatt abzupfen mit „er/sie liebt mich, liebt mich nicht", ein Stück Folklore, das der Margerite eine sanftere, verspieltere romantische Bedeutung gibt als die Rose je trägt.
Warum sie als erstes oder beiläufiges Geschenk so gut funktioniert
Weil die Margerite nicht automatisch in ernste Romantik kippt wie ein Dutzend roter Rosen, ist sie eine angenehme Wahl für eine junge Freundschaft, ein frühes Stadium des Kennenlernens, eine junge Empfängerin, oder einfach eine leichtere Geste, als der Anlass zu verlangen scheint. Praktisch gesehen ist sie außerdem eine der günstigeren Stielblumen, was zählt, wenn man öfter Blumen schenkt, ein Büro, ein Klassenzimmer, eine wöchentliche Geste, statt für einen einzigen großen Anlass.
Margeriten gemischt mit anderen Blumen
Die Margerite steht selten ganz allein in einem Arrangement, meist wird sie mit Rosen für einen verspielteren, weniger förmlichen Strauß kombiniert, oder mit Sonnenblumen und Gerbera für etwas Leuchtendes, das gut zum Geburtstag passt. Diese Mischung ist bewusst, die Margerite mildert, womit sie kombiniert wird, sie nimmt einem Dutzend Rosen die Strenge, ohne an Farbe zu verlieren.
Wir binden Margeriten in verspielte, gemischte Sträuße, passend für ein erstes Date, einen Geburtstag, oder ganz ohne besonderen Anlass.