Rote Rosen sind die eine Blume, die fast niemand erklärt bekommen muss, geschenkt für die Liebe, so weit ist das universell. Weniger bekannt ist, dass sowohl die Anzahl der Stiele als auch der genaue Farbton ein eigenes kleines Signal senden, und ein Fehler dabei verdirbt die Geste nicht, aber die richtige Wahl zeigt, dass sie bewusst getroffen wurde und nicht einfach im Vorbeigehen entstanden ist.
Was die Anzahl der Stiele signalisiert
Eine einzelne Rose wirkt wie eine bewusste, fast förmliche Geste, ein erstes Treffen, ein Antrag, der Jahrestag von etwas Bestimmtem. Ein Dutzend ist das Standard-„Ich denke an dich"-Arrangement, für fast jeden romantischen Anlass geeignet. Größere Mengen, zwei oder drei Dutzend, wirken wie eine große Geste, eine Entschuldigung, ein besonderer Jahrestag, ein „das war mir wichtig genug, groß zu denken" statt einer Routinegeste.
Der Farbton zählt mehr, als man denkt
Ein tiefes, fast schwarzes Rot wirkt förmlich und intensiv, passend zu einer langen Beziehung eher als zu einer jungen, wo es zu viel zu früh wirken kann. Ein helleres, klassisches Rot ist die sicherere Wahl über die meisten Beziehungsstadien hinweg. Wenn der Anlass zwar herzlich, aber nicht romantisch ist, das Elternteil des Partners, eine langjährige Freundschaft, ist Rot oft gar nicht die richtige Farbe, Gelb (Freundschaft, Wärme) oder ein zartes Rosa (Bewunderung, beginnende Zuneigung) trifft die Beziehung genauer als Rot.
Wann Rot die falsche Wahl ist
Rote Rosen zum Abschied einer Kollegin oder als Dank an die Eltern einer Freundin können unabsichtlich romantisch wirken, was der beschenkten Person leicht unangenehm sein kann. Im beruflichen oder familiären Umfeld vermitteln Creme, Weiß oder eine gemischte Komposition ohne dominierendes Rot Wärme ohne romantischen Unterton.
Wir binden Rosen von Hand, von der einzelnen Stiel bis zur großen Drei-Dutzend-Komposition, im Farbton, der zum Anlass passt, nicht nur danach, was diese Woche gerade vorrätig ist.
Weiterlesen: was die anderen Rosenfarben bedeuten.